Montag, 11.09.2017 - Nikosia

Green line: Evocative of an archeology of desperation and desire

Die Friedrich-Ebert-Stiftung, die österreichische Botschaft und das CVAR laden Sie herzlich zu der Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung "green line _ evocative of an archeology of desperation and desire", eine Ausstellung von Photographien von Cornelia Mittendorfer, ein.

Foto: Centre of Visual Arts and Research, © FES-Zypern

Foto: Centre of Visual Arts and Research, © FES-Zypern

Die „grüne Linie“ teilt seit der türkischen Invasion von 1974 die Insel als Waffenstillstandzone. Diese Teilung schließt auch die Hauptstadt Nikosia ein. Seither sind viele Menschen durch die gewaltsamen Ereignisse traumatisiert.

Am Beispiel von Zypern untersucht green line die Komplexität eines der gewaltsamen Konflikte der Gegenwart, die noch immer ungelöst sind. Der Fokus liegt auf der Veränderung von Räumen sowie ihrer Umnutzung und Säkularisierung durch die nunmehr gut 40-jährige Okkupation des Nordens. Die Arbeit will mit ihrem empathischen, aber unvoreingenommenen und distanzierten Blick auf alle Teile der Insel einen Beitrag zu einer differenzierten und konstruktiven Wahrnehmung im Dienste einer verbesserten Konfliktbearbeitung leisten.

Die Ausstellung kann im CVAR (285 Ermou Street, Nicosia 1017) vom 12. bis 24. September 2017 besichtigt werden. Die Öffunungszeiten sind Montag-Donnerstag & Samstag: 10:00-18:00, Freitags: 10:00-20:00.

Programm

Begrüßung:

  • Dr. Karl Müller (österreichischer Botschafter),
  • Dr. Rita Severis (CVAR – Severis Foundation),
  • Dr. Hubert Faustmann (FES)

Künstlerische Interpretation:

  • Dr. Efi Kyprianidou (Open University of Cyprus)  

Friedrich-Ebert-Stiftung 
Büro Zypern

20, Stasandrou, Apt. 401
CY 1060 Nicosia
Zypern

+357 22 377 336
+357 22 377 344

office(at)fescyprus.org

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